Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

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Tintenklecks
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Tintenklecks »

Federfraß? Kenn ich...
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Will
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Will »

Pelikano hat geschrieben: 02.11.2026, 21:33 Ui, gilt das generell für alle schwarzen Pigment-Tinten? Ich nutze gerne Pelikan 4001 Brillant-Schwarz und habe hier nur Füller mit Stahlfedern.

Gruß, Nobby
Hi Nobby,

alle schwarzen und roten Tinten sind grundsätzlich ein Problem für Stahlfedern. Eisengallus ist auch nicht unproblematisch, aber aus meiner Erfahrung doch weniger aggressiv als Rot und Schwarz. Pigmenttinte setzt den Tintenleiter nur noch schneller zu, wenn der Füller nicht regelmäßig gereinigt wird. Die zerfressene Feder des M200 auf dem Foto wurde übrigens nur mit Pelikan 4001 Brillantschwarz geschrieben. Auf keinen Fall sollte man einen Füller mit Stahlfeder mit so einer Tinte länger unbenutzt liegen lassen, ohne diesen vorher zu reinigen und leer zu lagern. Meine Frau ist Lehrerin und hat ihre Füller auch gerne in den Sommerferien liegen lassen. Sie wollte nie eine Goldfeder haben, nach ein paar Jahren hat sie dann doch eingesehen, dass sie mit einer solchen besser bedient ist. Zumal ja keine Feder wie die andere schreibt und der Verlust der Stahlfeder doch zuweilen schmerzte.

Wer Füllfederhalter restauriert sieht solche Federn leider öfter, daher kennt man dann das Schadensbild und die Ursache recht gut.

Roten Rost hingegen sieht man nur bei ganz billigen Stahlfedern oder bei Stahlfeder in einen Celluloid-Füllhalter, der in Auflösung begriffen ist (Stichwort Füllerkrebs).

Goldfedern sind dahingehend unproblematisch, da diese unempfindlich gegen die Säure in der Tinte sind und auch bei Füllerkrebs nicht beschädigt werden können.

Liebe Doris, liebe Dagmar, gern geschehen.

Liebe Grüße aus der Pfalz

Gerd
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agathon
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von agathon »

Das Problem ist insbesondere bei Vintage-Füllern ein Problem, wenn diese jahrzehntelang mit schwarzer (häufiger der Fall) oder roter roter (seltener der Fall) befüllt waren und viele Jahre in einer Schublade vegetierten. Den Restaurateuren macht das dann natürlich zu schaffen. Es ist daher nicht so, dass man bei regelmäßiger Verwendung und moderater Pflege Angst um seinen Füller haben muss.
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Lamynator
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Lamynator »

Ich habe den Gesprächsfaden an die neue Stelle verschoben.
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Pelikano
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Pelikano »

Will hat geschrieben: 03.11.2026, 13:40 Die zerfressene Feder des M200 auf dem Foto wurde übrigens nur mit Pelikan 4001 Brillantschwarz geschrieben. Auf keinen Fall sollte man einen Füller mit Stahlfeder mit so einer Tinte länger unbenutzt liegen lassen, ohne diesen vorher zu reinigen und leer zu lagern.
Hallöchen Gerd,

danke für deine ausführliche Erklärung. Dann heißt es zukünftig aufpassen, dass hier ein Füller, betankt mit Pelikan 4001 Brillant-Schwarz nicht zu lange "arbeitslos" ist.

Gruß, Nobby
Bei Penex war ich Pelikano Modell zwo - das ging hier wegen den Leerzeichen nicht.
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Will
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Will »

agathon hat geschrieben: 03.11.2026, 14:02 Das Problem ist insbesondere bei Vintage-Füllern ein Problem, wenn diese jahrzehntelang mit schwarzer (häufiger der Fall) oder roter roter (seltener der Fall) befüllt waren und viele Jahre in einer Schublade vegetierten. Den Restaurateuren macht das dann natürlich zu schaffen. Es ist daher nicht so, dass man bei regelmäßiger Verwendung und moderater Pflege Angst um seinen Füller haben muss.
Es kommt doch sehr auf das Nutzungs- und Pflegeverhalten an. Bei den modernen Füllern meiner Frau, die als Lehrerin in einem nur Rot verwendet, waren ca. alle drei bis vier Jahre neue Federn fällig. Durch die Korrosion war dann der Tintenfluss und das Anschreibverhalten der Feder gestört, außerdem fingen die Federn an zu kratzen. Die Vergoldung war an den Stahlfedern schon nach einem Jahr erkennbar in Mitleidenschaft gezogen. Die Zerfressene M200 hingegen war ca. 10 Jahre im Gebrauch. Wer nur einen oder zwei Füllfederhalter intensiv nutzt, hat auch ein anderes Schadensbild, als wenn bei einem 50 Füllhalter rotieren, die doch öfter mal gereinigt und leer gelagert werden. Früher hatte man meist nur einen Füllfederhalter, entsprechend sehen die alten Stahlfedern auch aus und moderne in dem Fall dann eben auch.

Liebe Grüße

Gerd
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Leneécrit
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Re: Welcher "vintage" Pelikan zum Einsteig?

Beitrag von Leneécrit »

Ich habe ingesamt drei oldstyle M400er und liebe ihre Flexibilität, im Vergleich zu den neuen Goldfedern. Den mit der M-Feder hatte ich 2023 sogar im alten Forum erworben und ich liebe ihn sehr. Die anderen beiden sind Flohmarktfunde, die ich wieder aufgepäppelt habe. Wenn ich die Bilder von den lädierten Stahlfedern sehe, denke ich, dass ich alles richtig damit gemacht habe, in dem ich immer nur alte Füller mit Goldfedern gekauft habe (neben Pelikan auch Montblanc). :D
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